Sorgen

Manchmal ist es die Sorge um jemanden und manchmal die Sorge um etwas.

Kennen Sie das Gefühl, Sie haben einen Satz zu jemandem gesagt, und im Nachhinein grämen Sie sich, weil Sie es nicht so gemeint haben oder machen sich Sorgen, wie könnte der andere dies oder jenes aufgefasst haben.
Das Gedankenkarrusell dreht sich um einen Satz, auf den Sie keinen Einfluss mehr haben und der dem anderen höchstwahrscheinlich völlig egal ist.

Ständiges Sorgenmachen ist also nicht nur eine Last, sondern kann auf Dauer zu einer sehr großen Belastung für Körper, Geist und Seele führen.
Sich zu viele Gedanken um Dinge machen, die höchstwahrscheinlich niemals eintreffen werden, kann zu andauerndem Stress und somit zu schlechtem Schlaf bis hin zu einer Medikamentenabhängigkeit oder zu erhöhtem Alkoholkonsum führen.

Wie lenke ich meine Gedanken in die richtigen Bahnen?

Sie haben schon den ersten Schritt geschafft, wenn Ihnen auffällt, dass Sie immer wieder über das gleiche Ereignis oder die gleiche Frage nachdenken.
Hinterfragen Sie sich selbst: Warum kann ich meine Gedanken nicht abstellen? Was ist das Schlimmste, was jetzt passieren kann?
Sie werden schnell feststellen, dass davon nichts wirklich unlösbar ist. Oft fällt Ihrem Gegenüber nicht mal im Detail auf, was Sie gerade gesagt haben.

Reflektieren Sie sich selbst. Limitieren Sie sich und Ihre Gedanken auf 20 Minuten am Tag. Bei einem unendlichen Gedankenfluss, der sich schlecht stoppen lässt, hilft oft ein „STOP, jetzt ist aber Schluss“ im Kopf formuliert.

Fokussieren Sie sich auf einen Lösungsansatz für die augenscheinlichen Problematiken. Holen Sie jemanden mit in Ihr Boot, der Ihnen einen anderen Blickwinkel anbieten kann. Vielleicht einen Freund, Berater oder Therapeuten.

Fangen die Gedanken wieder an zu kreisen, können Sie mit anderen Menschen etwas unternehmen, die Sie tatsächlich auf andere Gedanken bringen, gehen Sie einem Hobby nach oder seien Sie anders aktiv, kurzum lenken Sie sich ab.

Oder Sie gehen den Weg der Achtsamkeit. Bleiben Sie im Hier und Jetzt. Genießen den Moment. Sie wissen nicht, was morgen sein wird und haben auch keinen Einfluss darauf. Und was gestern war ist schon geschehen und auch darauf haben Sie keinen Einfluss mehr.
Gehen Sie in Dankbarkeit, genießen jeden einzelnen Tag und schätzen was Sie haben.

Ich freue mich auf Sie.

Es gab in meinem Leben viele Katastrophen.
Einige sind sogar passiert.